Wir sind Zerhusen

Wer steckt eigentlich hinter diesen ganzen Verpackungen?
Hier sind die Menschen, die das Unternehmen ausmachen oder mit anderen Worten:
die einzelnen Teile des großen Ganzen!
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Roland Zerhusen

Geschäftsführer

Tel.: +49 (0) 54 91-96 88 0
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Günter Zerhusen

Seniorchef

Tel.: +49 (0) 54 91-96 88 0
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Andreas Nordlohne

Leiter Rechnungswesen & EDV

Tel.: +49 (0) 54 91-96 88 50
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Ansgar Biestmann

Vertriebsleiter

Tel.: +49 (0) 54 91-96 88 22
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Marc Zerhusen

Produktionsleiter

Tel.: +49 (0) 54 91-96 88 16
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Kerstin Lübbehusen

Personalwesen

Tel.: +49 (0) 54 91-96 88 38
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Philipp Honkomp

Controlling

Tel.: +49 (0) 54 91-96 88 312
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"Unsere Mitarbeiter sind das Herzstück unseres Betriebes und der Grundstein für den Erfolg. Ohne ihren tagtäglichen Einsatz, ihr Know-how, ihre engagierte Arbeit und ihre Loyalität uns gegenüber, würde uns auch der modernste Maschinenpark nichts nützen. Unsere Mitarbeiter liegen uns sehr am Herzen, schließlich sind sie es, die die Firma ‚leben‘ und letztlich Zerhusen sind!"


Roland Zerhusen - Geschäftsführer

Das ist unsere Geschichte

  • Grundsteinlegung im Osterdammer Gewerbegebiet

    1986 entsteht die erste Lagerhalle. Mit dem Erwerb eines 4.268 Quadratmeter großen Grundstückes im Gewerbegebiet Osterdamme wird der Grundstein für die neue Firma gelegt – und das im wahrsten Sinne des Wortes.

    Noch im selben Jahr erfolgt der Bau der Halle 1. Sie ist 30 Meter breit und 60 Meter lang. Für den Neustart stehen insgesamt 1.800 m² als Lagerfläche zur Verfügung.

  • Gründung der neuen Firma

    Am 1.1.1987 erfolgt offiziell die Eintragung der „Zerhusen Kartonagen GmbH, HRB Nr. 1319“ ins Handelsregister durch Günter Zerhusen. Magda und Günter Zerhusen halten jeweils 50 % der Gesellschaftsanteile. Magda Zerhusen wird als Geschäftsführerin eingesetzt. Als tatkräftige Unterstützung steht der damals 24-jährige Roland Zerhusen von Anfang an seinem Vater zur Seite.

    Das Mitarbeiterteam ergänzt als dritter im Bunde Johannes Wehri, der bereits bei Schmutte & Zerhusen als LKW-Fahrer tätig war und als Verstärkung mit „rüber“ zur neuen Firma kommt.

  • Ausbau der Handelsaktivitäten

    Zum Jahresanfang 1988 kündigt Günter Zerhusen im Alter von 59 Jahren seine feste Stelle bei den Lemförder. Gemeinsam mit seinem Sohn Roland widmet er sich fortan voller Einsatz dem Aufbau der Firma. Zu seinen Aufgaben gehören der Verkauf, das Erstellen von Aufträgen, die Kundenbetreuung sowie die Kundenakquise.

    Das zweite Geschäftsjahr ist geprägt von Betriebserweiterungen und dem Ausbau der Handelsaktivitäten. Es wird eine weitere Grundstücksfläche von knapp 3.000 m² erworben und die Halle 2 gebaut. Mit der positiven Entwicklung steigt nicht nur der Umsatz, sondern auch die Mitarbeiterzahl, was auf Dauer eine Arbeitsentlastung für Roland Zerhusen bedeutet, der anfangs „Mädchen für alles“ ist.

  • Anschaffung der ersten
    Kreisschere für die Kleinverarbeitung

    Im Jahr 1989 nimmt das Unternehmen weiter Fahrt auf. Nach und nach können Kunden gewonnen werden, so dass die nächste Betriebserweiterung nicht lange auf sich warten lässt: Es wird die Halle 2 verlängert, um den Kundenanforderungen gerecht zu werden und das Auftragsvolumen bewältigen zu können. Denn mit den neuen Kunden kommen neue Produkte, die neue Lagerkapazität erfordern.

    Parallel findet der Aufbau der Kleinverarbeitung statt, die sich als sehr lukrativ entpuppt. Das ist vor allem den Rahmenbedingungen zu verdanken. Denn Zerhusen bekommt die Wellpappe, die in der Kleinverarbeitung von großen Formaten auf kleine zugeschnitten wird, zum größten Teil kostenlos oder zu sehr günstigen Konditionen. Es handelt sich um Überschuss-Ware anderer Firmen, Retourenkartons oder Ware aus Insolvenzmassen, die ansonsten entsorgt werden müssten. Die Kartons werden mit Hilfe einer wie in einem Tischlereibetrieb üblichen Bandsäge aufgeschnitten. Eine Arbeit, die auch von Günter oder Roland Zerhusen verrichtet wird. Das Zuschneiden findet in der unbeheizten Halle 1 zwischen den gelagerten Kartons statt.

  • Das Wachstum macht den Ausbau der Verwaltung notwendig

    Der Ausbau des Handelsgeschäftes sowie der Kleinverarbeitung, der Anstieg der Mitarbeiterzahl und die positive Entwicklung des Umsatzes erfordern einen größeren Verwaltungsaufwand. Im Jahr 1990 wird daher das Bürogebäude erweitert. Das Foto links zeigt die beiden Mitarbeiterinnen Hiltrud Niehues und Maria Hintze bei ihrer Arbeit in den neuen Büroräumen.

  • Erweiterung der Betriebsgebäude

    Wie ein roter Faden zieht sich durch die Firmengeschichte, dass es oft glücklichen Umständen zu verdanken ist, dass notwendige Erweiterungen realisiert werden können. Denn mehr als einmal stößt die Firma räumlich an ihre Grenzen. So auch beim Bau der Halle 3 im Jahr 1991. Die an Zerhusen angrenzende Fläche gehört zu diesem Zeitpunkt der Spedition Gausepohl. Sie nutzt die Fläche, um die firmeneigenen LKW-Züge abzustellen. Das ganze Gelände ist eingefriedet und Schotter bereits aufgefahren, jedoch ist noch kein Firmengebäude errichtet. Glücklicherweise kann man sich mit Hans Gausepohl einigen, dass er sein 6.206 m² großes Grundstück an Zerhusen verkauft und so den Weg für den Bau der Halle 3 und der Verladezone freimacht. Die Spedition siedelt zum Südring in Damme um. Dank der Bereitschaft von Hans Gausepohl, den Firmenstandort zu verlegen, können die erforderlichen Betriebserweiterungen vorgenommen werden, um vorhandene Engpässe bei der Lagerhaltung und Verladung zu beheben.

  • Der Ausbau schreitet voran

    Im Jahr 1992 wird ein weiteres 3.130 m² großes Grundstück erworben und der Neubau der Halle 4, des Versandgebäudes sowie der Werkstatt realisiert. Einen Einschnitt im Tagesgeschäft bedeutet die Umstellung von der bis dahin praktizierten Blocklagerung auf Regallagerung. Denn in der neuen Halle 4 wird ein Regalsystem installiert, das ermöglicht bei der Lagerung in die Höhe zu gehen, wodurch insgesamt mehr Lagerkapazität zur Verfügung steht durch eine bessere Ausnutzung der Grundfläche. Das neue Regalsystem bietet 4.000 Palettenplätze, hat eine Traufenhöhe von 10 Metern und eine Firsthöhe von 14 Metern. Mit dieser Neuerung werden zunächst ausreichend Kapazitäten geschaffen. Durch die Barcodierung jeder Palette kann per EDV der Lagerbestand abgerufen werden.

    Mit dem Wachsen der Firma, des Kundenstamms und der Mitarbeiterzahl geht eine Erweiterung des Fuhrparks einher. Nicht ohne Stolz werden 1992 die mittlerweile vier Zerhusen- LKW in der Firmenbroschüre präsentiert. Da der Nachbar, die Firma Hoff, eine MAN-Vertragswerkstatt betreibt, werden ausschließlich MAN-Fahrzeuge angeschafft. Die Auswahl der Firmenfarben Gelb und Grün ist der Firma Europa Carton zu verdanken, deren gelb-grüne Lastkraftwagen sofort ins Auge fallen. Diese Signalwirkung gefiel bereits der Firma Schmutte & Zerhusen, die damals ebenfalls kurzerhand die Farbkombination übernahm. Und auch bei der Neugründung von Zerhusen Kartonagen wird auf diese leuchtenden Farben gesetzt. Was heute vielleicht als Eingriff in die sogenannte Corporate Identity verstanden würde, führte zu damaliger Zeit zu keinerlei Unstimmigkeiten. Vielmehr ist Europa Carton damals stolz darauf, dass noch mehr LKW in „ihren Farben“ durch die Gegend fahren, frei nach dem Motto: „Wellpappe wird in gelb-grünen LKW gefahren“.

  • Ein Meilenstein wird gesetzt

    Im Jahr 1993 wird die erste große Verarbeitungsmaschine, ein Slotter der Firma Göpfert, angeschafft. Damit beginnt der Wandel vom Wellpapphändler zum Wellpappverarbeiter. Der Aufbau eines Maschinenparks ist die logische Folge aus der bisherigen Firmenentwicklung. Die bis dahin nebenbei praktizierte Kleinverarbeitung ist der erste Schritt, nun folgt der zweite. Ein großer Vorteil ist, dass aufgrund des bestehenden Kundenkreises von Anfang an genügend Aufträge für die Produktion vorliegen. Zuvor wurde die fertige Ware eingekauft und an die Kunden ausgeliefert, nun werden die bestellten Kartons selbst produziert.

    Im Laufe des Jahres wird zusätzlich ein gebrauchter Bandtaper angeschafft. Er dient dazu, die geslotterten Bögen mit einem Klebestreifen zu verschließen. Der Einstieg in die Verarbeitung bringt viele Veränderungen im Arbeitsalltag mit sich. Strukturierte Arbeitsabläufe und eine gute Organisation, durch eine effektive Arbeitsvorbereitung, gewinnen mehr und mehr an Bedeutung.

    Auch auf Führungsebene finden Veränderungen statt. Ende 1993 wird Roland Zerhusen zum Geschäftsführer bestellt. Günter Zerhusen überträgt seinem Sohn immer mehr Verantwortung, indem er Rolands Firmenanteile auf 49 % erhöht, und ihn zum Geschäftsführer ernennt.

  • Start der Produktionslinie 2

    Nach dem gelungenen Einstieg in die Produktion wird nur ein Jahr später die zweite Verarbeitungsmaschine, die Martin midline 924, angeschafft. Mit dieser ersten Inline-Maschine startet die Produktionslinie 2, in der „in einer Linie“ geschlitzt, gedruckt, gestanzt und der Karton verschlossen wird. Das Ergebnis ist ein fertiger Karton in der Ausgabe (z.B. Umzugskartons oder Eierkartons). Der Einstieg in die Faltkartonproduktion eröffnet vielversprechende Perspektiven für erfolgreiche Neugeschäfte. Roland und Günter Zerhusen betreiben vor allem in der Region Oldenburger Münsterland aktiv Kundenakquise.

  • Entstehung der Entwicklungsabteilung

    Die Maschinen laufen, die Produktion wird nach und nach ausgebaut und optimiert. Im Jahr 1995 werden diverse Kleinmaschinen angeschafft und eine Trafostation installiert, um die Stromzufuhr abzusichern. Es entstehen Strukturen einer Arbeitsvorbereitung mit dem Anlegen von Arbeitskarten für einzelne Aufträge, Erstellen von Palettenzetteln und Ähnlichem. Auch eine Entwicklungsabteilung entsteht, in der die Muster oder Prototypen neuer Kartons gefertigt werden, bevor sie in Serie gehen. Damit sie produziert werden können, sind oftmals spezielle Werkzeuge notwendig, die je nach Auftrag individuell angefertigt werden müssen. Die Vorlagen für die Werkzeuge, die außer Haus hergestellt werden, entwerfen die Mitarbeiter der Entwicklungsabteilung.

  • Die Produktionslinie 3 nimmt ihre Arbeit auf

    Den Maschinenpark komplettiert 1996 die dritte Verarbeitungsmaschine SRE der Firma Göpfert, die auch „Boxmaker“ genannt wird. Sie wird vor allem für die Fabrikation von bedruckten Großfaltkisten eingesetzt, die größtenteils in der Metallwarenindustrie benötigt werden. Abnehmer sind unter anderem die Grimme Landmaschinenfabrik oder die Lemförder Metallwaren. Sie setzen die hochwertigen dreiwelligen Großfaltkisten für den Export massiger Güter ein. Dabei handelt es sich zum Teil um Schwergutverpackungen, in denen Produkte mit einem Gewicht von bis zu 400 Kilogramm sicher transportiert werden.

    Mit der Einrichtung der dritten Produktionslinie ist der erste Abschnitt des Produktionsaufbaus abgeschlossen. Die bis dato angeschafften Maschinen – drei große Maschinen und etliche kleine – bilden ein gutes Fundament für weiteres Wachstum.

  • Vorbereitung auf die nächsten zehn Jahre

    Das Jahr 1997 steht ganz im Zeichen der Betriebsvergrößerung. Zerhusen erwirbt eine Fläche von 4.643 m² und beginnt mit dem Neubau des Hochregallagers (Halle 5) und der Versandhalle (Halle 6).

    Auch ein Jahrzehnt nach der Firmengründung gleicht das Firmengelände einer Großbaustelle, so dass beschlossen wird, die Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen auf das kommende Jahr zu verschieben. Intern trifft diese Entscheidung auf breite Zustimmung. So ist zu hören, dass aufgrund der engen Verbundenheit mit dem Dammer Carneval es sehr passend sei, bei Zerhusen statt der üblichen zehn Jahre das 1 x 11-jährige Bestehen zu feiern.

  • Elfjähriges Bestehen – das muss gefeiert werden!

    Die auf das Jahr 1998 verschobenen Feierlichkeiten werden am 26. Juni 1998 gefeiert – dem 70. Geburtstag von Günter Zerhusen. Im Rahmen eines Festaktes werden das neue Hochregallager und die neue Versandhalle eingeweiht. Offiziell beginnt die Feier am Freitagmittag mit einem Empfang, zu dem Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner, Familie, Freunde sowie Vertreter aus dem öffentlichen Leben eingeladen sind.

    Am Samstag wird ausgiebig mit den Mitarbeitern gefeiert. Es findet ein großes Betriebsfest statt, auf dem die Show-Band „Binos“ unter Leitung von Andreas Brokamp aufspielt und für gute Laune sorgt.

    Zum ersten Mal öffnet Zerhusen am folgenden Sonntag die Firmenpforten für die Öffentlichkeit. Entsprechend groß ist das Interesse, und die Firma wird am „Tag der offenen Tür“ förmlich überrannt. Geschätzte 5.000 Besucher nutzen die Möglichkeit, sich bei laufender Produktion durch den Betrieb führen zu lassen. Ein attraktives Rahmenprogramm mit Kinderanimation rundet das Angebot ab.

  • Gerüstet für den Übergang ins neue Jahrtausend

    Im Jahr 1999 wird erneut am Ausbau der Produktion gearbeitet, und durch kleinere Anschaffungen werden Arbeitsabläufe optimiert. Beispielsweise dient eine neue Paal Papierpresse der besseren Entsorgung von Papierabfällen. Die Papierabfälle entstehen bei der Verarbeitung von Wellpapp-Bögen zu fertigen Verpackungen. Aktuell fallen monatlich zirka 300 Tonnen Papier an, die an Papierfabriken geliefert werden. Aus diesen „Abfällen“ wird neues Wellpappenrohmaterial produziert. Wellpappe – ein umweltfreundliches Recyclingprodukt!

  • Pappe, Prinz und Produktionsausbau

    Im neuen Jahrtausend geht es mit Volldampf weiter. Das Jahr startet mit einem Höhepunkt besonderer Art: Roland Zerhusen wird Prinz Carneval. Tatkräftig unterstützt wird „Seine Tollität“ von den Untertanen „Dammensias“, im Besonderen von der Belegschaft. Die rund 100 Mitarbeiter feiern ihren Prinzen Roland I. ausgiebig und begleiten ihn mit einem selbstgebauten riesigen Narrenschiff durch den Dammer Carneval.

    Nach den närrischen Feiertagen ist nicht lange Zeit, um sich auszuruhen. Schnell kehrt der Arbeitsalltag wieder ein – denn die Auftragsbücher sind voll. So voll, dass die midline 924 am Limit ist. Sie läuft inzwischen rund um die Uhr im 3-Schichtbetrieb. Um Produktionsengpässe zu beheben und weitere Wachstumsmöglichkeiten nutzen zu können, wird in eine weitere Maschine desselben Typs investiert. Sie hat allerdings breitere Abmessungen und ermöglicht die Herstellung von Verpackungen größeren Formats. Im Jahr 2000 nimmt somit die bis dahin größte Maschine, die Martin transline 2800, ihre Arbeit auf.

    Potentielle Kunden treffen, Erfahrungen austauschen und über das Unternehmen informieren – das kann man am besten auf Messen. Zusammen mit dem ehemaligen Geschäftspartner, der Firma Schmutte, präsentiert sich Zerhusen erstmals vom 28. November bis 1. Dezember 2000 auf der Messe EuroTier in Hannover.

  • Stanze „Vision“ eröffnet neue Geschäftsvisionen

    Im Zuge der Erweiterung der Produktion wird 2001 die erste Flachstanze mit Namen „Vision“ angeschafft. Es handelt sich dabei um die erste Maschine, die von der Firma Bobst hergestellt wird. Mit der Flachstanze können komplizierte Stanzverpackungen hergestellt werden, so dass neue Geschäftsfelder erschlossen werden können.

    Die immer besseren technischen Möglichkeiten lassen gleichzeitig die Erwartungen und Wünsche an eine qualitativ hochwertige Verpackung steigen. Dieser Entwicklung trägt Zerhusen mit dem Ausbau der Entwicklungsabteilung Rechnung. Nach mühseliger Erstellung der ersten Prototypen per Handarbeit in den ersten Jahren wird die Ausstattung der Entwicklungsabteilung nach und nach moderner. Es werden eine CAD-Software und ein hochwertiger Schneidplotter angeschafft. Damit wird aus der anfänglich etwas provisorischen Musterabteilung eine professionelle Entwicklungsabteilung.

    Das Wachsen an allen Ecken und Enden fordert ausreichenden Raum. Und wieder profitiert Zerhusen von einem Zufall, der nicht voraus zu sehen und auf den ersten Blick alles andere als positiv ist. Der nachbarliche „Sportpark Damme“, ehemals Holz Weber, brennt ab. Zum Glück kommen keine Menschen zu Schaden, aber das bis dahin dort beheimatete Fitnessstudio wird anschließend nicht wieder aufgebaut. Glück im Unglück für Zerhusen: Die freigewordene Fläche wird Firmeneigentum.

    Wie heißt es so schön: Arbeit ist nur das halbe Leben. Und so entwickelt sich nicht nur das Geschäft gut, sondern auch die außerbetrieblichen Aktivitäten nehmen zu. Die betriebseigene Fußballmannschaft ist beispielsweise auf Turnieren aktiv. Das Team profitiert dabei von der Betreuung durch einen sehr erfahrenen Trainer mit sehr viel Sachverstand: Günter Zerhusen unterstützt die Mannschaft stets mit fachmännischem Rat.

  • Lösung der Parkplatzproblematik

    Nach dem Erwerb der Fläche des ehemaligen Sportparks werden zunächst an dieser Stelle Leichtbauhallen errichtet, die als Lager dienen. Es handelt sich um ein Provisorium, da die langfristige Nutzung des Grundstückes noch nicht feststeht. Zusätzlich wird das westlich angrenzende Grundstück vom Nachbarn Benno Krümpelmann erstanden. Die neue 8.000 m² große Fläche soll zukünftig als Parkplatz dienen, um die mittlerweile entstandene Parkplatzproblematik in der Industriestraße zu entschärfen. Die Zerhusen-LKW stehen zum Teil bis zum Nachbarn Robert Krebeck. Gleichzeitig ist durch die kontinuierlich steigende Mitarbeiterzahl ein erhöhter Bedarf an PKW-Stellplätzen zu verzeichnen. Dank der neuen Fläche kann in diesem Bereich im wahrsten Sinne des Wortes erst einmal wieder Platz geschaffen werden.

    Der Seniorchef überlässt mehr und mehr seinem Sohn das Ruder: 2002 erhält Roland Zerhusen 91 % der Geschäftsanteile. Die restlichen 9 % hält weiterhin Günter Zerhusen. Auch wenn er die Verantwortung abgibt und die Hauptarbeit seinen Söhnen überlässt, ist Günter Zerhusen aktiv am Firmengeschehen beteiligt. Bis heute ist er täglich mehrere Stunden in der Firma

  • Neue Halle, neue Maschinen, neue Kunden

    Nachdem einige Jahre der Fokus auf dem Ausbau der Produktion gelegen hat, steht im Jahr 2003 abermals eine Betriebserweiterung an. Die Halle 9 wird auf dem 1998 erworbenen Grundstück errichtet. Mit dem Neubau werden zusätzliche Lagerkapazitäten geschaffen. Die Halle wird eingeweiht im Rahmen der Feierlichkeiten zum Geburtstag von Günter und Magda Zerhusen. Es wird ein Betriebsausflug als Fahrradtour mit allen Mitarbeitern und deren Familien unternommen. Anschließend lädt das Unternehmen zu einem gemütlichen Beisammensein ein. Der sogenannte Familien-Tag wird turnusmäßig jeweils im Sommer durchgeführt und sorgt stets für viel Spaß und gute Laune.

    Ergänzend zur 2001 installierten Stanze Vision, wird eine Domino Klebemaschine der Firma Bobst angeschafft. Durch diese Investition können erstmals Drei- und Vierpunkt geklebte Verpackungen geliefert werden und somit ein neuer Kundenkreis akquiriert werden. Auch in anderen Bereichen ist Potential für neue Aufträge. Die Nachfrage nach Faltkisten steigt und ihre Produktion entwickelt sich zu einem der Schwerpunkte in der Verarbeitung. Um das Auftragsvolumen bewältigen zu können wird die Martin miniline bestellt. Sie komplettiert den Inline-Maschinenpark und versetzt Zerhusen in die Lage, das gesamte Produktspektrum an Faltkisten abzudecken.

    Gut fürs Neugeschäft ist des Weiteren eine Rotationsstanze. Die „Rota Stanze Klett“ stellt zweifarbig bedruckte Stanzverpackungen her. Sie eröffnet neue Produktionsmöglichkeiten, da mit ihr auch rotativ gestanzt werden kann, was mit der vorhandenen Stanze Vision nicht möglich ist.

  • Die Kleinverarbeitung neu aufgestellt als eigenständiger Bereich in Halle 12

    Die dynamische Entwicklung des Unternehmens beansprucht entsprechenden Platz. Im Jahr 2004 löst Hans Nyhuis, Inhaber der Firma Gestellbau Nyhuis und Grundstücksnachbar an der nördlichen Grundstücksgrenze, seinen Betrieb auf. Roland Zerhusen muss nicht lange überlegen, als Hans Nyhuis ihm die Fläche zum Kauf anbietet. Er greift zu und nutzt die Gelegenheit, die Kleinverarbeitung neu zu organisieren. Diese läuft bis dato nebenher und ist in unterschiedlichen Bereichen der Produktion angesiedelt. Nun wird sie als eigener Bereich etabliert, und die Halle Nyhuis zur Kleinverarbeitungshalle umfunktioniert. Die zahlreichen Kleinmaschinen, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, werden in der Halle aufgestellt. Die Mitarbeiter nehmen ihre Arbeit auf.

  • Positive Zukunftssaussichten führen zur nächsten Flächensicherung

    Auch im Jahr 2005 ist kein Stillstand zu verzeichnen. Immer besser aufgestellt und mit einem immer umfangreicheren Leistungsangebot kann das Unternehmen optimistisch in die Zukunft blicken. Mit Weitsicht wird versucht, sich alle Optionen für weiteres Wachstum offen zu halten. 2005 kann die 15.000 m² große Fläche vom Nachbarn Schmiesing an der westlichen Seite erworben werden. Bis heute dient das Grundstück als Vorhaltefläche.

    Logischerweise ist mit der dynamischen Entwicklung auch eine Zunahme der Verwaltungsaufgaben verbunden. Ein neues Verwaltungsgebäude mit modernen Büroräumen entsteht, um effektives Arbeiten und eine Optimierung aller administrativen Prozesse sicher zu stellen.

  • Neue Fördertechnik lenkt die Produktion in sichere Bahnen

    Als ein turbulentes Jahr mit gravierenden Veränderungen geht 2006 in die Firmengeschichte ein. Es werden sowohl die Produktion ausgebaut als auch bauliche Erweiterungen vorgenommen. Die positive Firmenentwicklung mit immer neuen Aufträgen führt dazu, dass die vorhandene Rohwarenhalle 2a an ihre Grenzen stößt und nicht mehr ausreicht. Es fällt der Entschluss, mit dem Bau der Halle 10 diesem Missstand Abhilfe zu schaffen. Die neue Rohwarenhalle wird auf dem Grundstück errichtet, wo sich ehemals der Sportpark befand, der 2001 abgebrannt war. Die Halle bildet den Lückenschluss zwischen der Halle Nyhuis (H12) und der Produktion (H1).

    Die erreichte Größe des Unternehmens verlangt eine Optimierung von Arbeitsabläufen und Prozessen. Die neue Rohwarenhalle macht im Sommer den Weg frei für die Einführung der automatischen Transferwagenanlage der Firma Minda. Ihre Installation bewirkt einen großen Schub im Bereich der Produktion. Bis zu diesem Zeitpunkt werden die Rohwarenpaletten aus der ursprünglichen Rohwarenhalle 2a mit dem Stapler an die einzelnen Maschinen gefahren. Das ist nicht nur relativ aufwendig, sondern bringt auch viel Unruhe in die Arbeitsabläufe. Es muss gehandelt werden, und mit der neuen Rohwarenhalle sind die Weichen gestellt, sich neu zu organisieren. So wird nicht mehr lange gezögert und die neue Fördertechnik installiert. Ein Meilenstein: Die Produktion wird staplerfrei, denn mit der innovativen Technik wird die Ware über Transferwagen und Kunststoffkettenförderern aus dem Rohwarenlager vollautomatisch an die jeweiligen Maschinen geleitet. Eine klare Struktur, Ordnung und Sauberkeit im gesamten Arbeitsablauf sind die positiven Effekte der Fördertechnik. Gleichzeitig kehrt mehr Ruhe ein, und die Sicherheit wird erhöht, da nun keine Stapler mehr durch die Produktion fahren müssen.

    Die frei gewordene ursprüngliche Rohwarenhalle 2a wird zur Produktionshalle umfunktioniert und bietet der „Evolution“ Platz. Die dreifarbige Druck- und Stanz-Maschine ist einsetzbar für großflächige Verpackungen. Wie so oft führt bei Zerhusen eins zum anderen: Ergänzend zur Evolution wird eine neue Farbenmischanlage angeschafft. Mit der durch die Evolution neu eröffneten Möglichkeit, dreifarbig drucken zu können, steigen die Anforderungen an die Farbbereitstellung enorm. Diese wird daher angepasst und auf den neusten Stand gebracht. Mittlerweile sind 15 Druckwerke im Einsatz.

  • Zeit zum Durchatmen

    Nach dem ereignisreichen Jahr 2006 kehrt 2007 etwas Ruhe ein. Die neuen Maschinen laufen, und das Budget für Neuanschaffungen ist erst einmal erschöpft. Lediglich ein neuer Taper wird angeschafft, der dem Verschließen bzw. Verkleben der Kartons dient.

    Auch in diesem verhältnismäßig ruhigen Jahr berichtet die lokale Presse über Neuigkeiten bei Zerhusen. So zum Beispiel darüber, wie der neue EuroCombi Lastkraftwagen nach seiner Jungfernfahrt von Schüttorf nach Damme durch die Zerhusen- Mitarbeiter begrüßt wird. Mit dem von der Spedition SLK-Kock eingesetzten Großraumfahrzeug wird die Rohware vom in Schüttorf ansässigen Wellpapphersteller Prowell täglich nach Damme gebracht. Die LKW-Fahrten zu Zerhusen könnten durch den EuroCombi von durchschnittlich 25 auf 20 pro Tag reduziert werden, was eine Verringerung des Dieselverbrauches um zirka 100.000 Liter im Jahr bedeutet. Einsparungen von Kohlenstoffdioxid-Emissionen bei den Standzeiten sind weitere Vorteile.

    Nachdem das Unternehmen seit 1998 offiziell nach dem Qualitätsmanagementsystem DIN ISO 9001:2008 zertifiziert ist, folgt 2007 die Zertifizierung für das Hygienemanagement. Der hohe Hygienestandard und die strengen Richtlinien garantieren ein außerordentliches Maß an Sauberkeit und Sicherheit.

  • Investition in die Zukunft – die Mastercut

    Nach der kleinen Ruhepause steht 2008 wieder ganz im Zeichen der Expansion. Los geht es zunächst mit einer Überdachung der Ladezone, die sich zwischen Halle 4 und Halle 9 befindet. Die neue Überdachung macht den Versand unabhängig von den Wetterverhältnissen. Stattdessen kann in der optimierten Verladezone die Fertigware garantiert trocken und unbeschadet in die Lastkraftwagen verfrachtet und die Abläufe insgesamt beschleunigt werden.

    Alles muss mitwachsen: Der enorme Sprung in der Produktion in den vergangenen Jahren fordert nicht nur Anpassungen im logistischen, sondern auch im administrativen Bereich. Um dem vermehrten Arbeitsaufkommen, neuen Aufgaben und den insgesamt gesteigerten Anforderungen gerecht zu werden, werden die Betriebsbüros erweitert und so ein geeignetes, zeitgemäßes Arbeitsumfeld geschaffen.

    Des Weiteren wird im Rahmen des Qualitätsmanagements ein Prüflabor eingerichtet, in dem die technischen Werte exakt überprüft werden können. Eine Leistung, die zuvor die Vorlieferanten übernommen haben.

    Kontinuität beweist Zerhusen beim Ausbau der Produktion. Im Jahr 2008 wird die zweifarbige Flachstanze „Mastercut 2.1“ der Firma Bobst angeschafft. Ausgestattet ist sie mit einem Prefeeder, der die Ware einlegt. Nach der Verarbeitung sorgt der vollautomatische Pack-Automat Multipal für das ordnungsgemäße Aufpacken der Ware auf Euro-Paletten. Zwei Mitarbeiter reichen aus, um die gesamte Anlage zu bedienen.

  • Zerhusen bringt Hochleistung – Baubeginn des Hochregallagers

    Entscheidende Weichen werden im Jahr 2009 gestellt. Nach langen Verhandlungen mit dem östlichen Grundstücksnachbarn wird in Zusammenarbeit mit der Stadt Damme eine Einigung erzielt, die den Weg für das neue Hochregallager freimacht. Die Lagerkapazitäten sind mehr als erschöpft, so dass umgehend der Bauantrag für das geplante neue Hochregallager gestellt wird. Mit dem Neubau des Hochregallagers kann das Unternehmen ein Maximum an Lagerkapazitäten erreichen. Entscheidend für den Erfolg ist, dass das Hochregallager in unmittelbarer Nähe zur Produktion platziert werden kann. Der Abstand beträgt lediglich 30 Meter, was eine direkte Anbindung und einen optimalen Warenfluss garantiert.

    Ein Grund für die außerordentliche Lagerauslastung ist der stetig vorangetriebene Produktionsausbau. Oft zieht eine Investition eine weitere nach sich. In diesem Fall führt die Inbetriebnahme der Mastercut zur Anschaffung der Klebemaschine Starfold. Das höhere Auftragsvolumen dank der Mastercut hat eine extreme Auslastung der vorhandenen Domino Klebemaschine zur Folge, bis an ihre Belastungsgrenze. Sogar sonntags ist sie im Einsatz. Entlastung bringt die Klebemaschine Starfold der schweizerischen Firma Bobst, die wie die Domino Drei- und Vierpunkt geklebte Verpackungen herstellt.

    Nicht nur das Auftragsvolumen steigt, sondern auch die Ansprüche an die Qualität. Das äußere Erscheinungsbild wird immer wichtiger für einen erfolgreichen Absatz der Produkte. Der Wunsch nach hochwertig bedruckten Verpackungen kann mit dem sogenannten Offset-Druckverfahren erfüllt werden. Das Offset-Druckverfahren ist momentan das beste und hochwertigste auf dem Markt. Vor allem die Forderung großer Discounter wie Aldi und Lidl, Offset-bedruckte Verpackungen zu liefern, führt dazu, dass viele Verarbeiter nachrüsten – so auch Zerhusen. Es werden zirka 200.000 Euro für eine gebrauchte Kaschieranlage angelegt.

  • Ein Jahr mit vielen Höhepunkten

    Als ereignisreiches und bedeutungsvolles Jahr geht 2010 in die Annalen ein. Nach einem Jahr Bauzeit können im Oktober das Hochregallager mit Versandhalle sowie das Büro- und Verwaltungsgebäude in Betrieb genommen werden. Für Zerhusen Kartonagen bedeutet die Inbetriebnahme des Hochregallagers ein Meilenstein. Das vollautomatische Lager ist schon von weitem zu sehen. Das neue Hochregallager schafft nicht nur ausreichend Lagerkapazitäten. Mit der neuen modernen Technik ist das Unternehmen für zukünftige Aufgaben und weiteres Wachstum optimal aufgestellt. Die vollautomatische Bestückung bzw. Auslieferung erfolgt schnell und flexibel über drei Regalbediengeräte. Es können pro Stunde 147 Paletten ein- und 100 Paletten ausgelagert werden; dabei bis zu drei Paletten gleichzeitig.

    Grund genug für den Verbund Oldenburger Münsterland den Unternehmerpreis 2010 des Oldenburger Münsterlandes in Zusammenarbeit mit den regionalen Städten und Gemeinden sowie den regionalen Interessenvertretungen der Wirtschaft, an Roland Zerhusen zu vergeben. Der Preis wurde im feierlichen Rahmen des achten Unternehmensabends in der Universität Vechta mit 349 geladenen Gästen überreicht.

    Gut zu sehen ist auch das Logo „Vernarrt in Damme“, das eine Außenwand des Hochregallagers ziert. In Absprache mit der Stadt wurde es um ein Detail abgeändert: Statt einer Weltkugel trägt der Narr einen Pappkarton. Mit dem Logo bekräftigt Zerhusen die Standorttreue der Firma zur Stadt Damme und der Region und symbolisiert die Verbindung der Familie mit dem Dammer Carneval. Als landschaftsprägendes Bauwerk wird es aus der Ferne gut und gerne gesehen.

    Mit der Inbetriebnahme des Hochregallagers wird – mal wieder – eine zusätzliche Investition unumgänglich: Eine Palettenprüfanlage ist notwendig, um einen hohen Qualitätsstandard der Euro-Paletten zu garantieren, die über die automatische Fördertechnik ins Hochregallager ein- und ausgelagert werden.

  • Neues Jahr – neue Projekte



    Von der Stadt Damme erwirbt Zerhusen die ehemalige Hofstelle Schwertmann mit einer Größe von 14.000 m². Es finden umfangreiche Abriss- und Sanierungsarbeiten statt. Ein Großteil der Ställe wird abgerissen, und zunächst ist geplant, dass dieses Schicksal auch der Scheune widerfahren soll. Doch im Laufe der Umbauarbeiten entdecken Karoline und Roland den Charme und das Potential des alten Gebäudes und entschließen sich, es zu erhalten. Während heute ein Teil für betriebliche Zwecke genutzt wird – der ehemalige Stall 2 dient beispielsweise als Lager für Maschinenteile –, hat sich die Scheune zum Herzstück der Hofstelle entwickelt. Zunächst finden nur private Veranstaltungen statt wie 2011 das weihnachtliche Hofkonzert. Mit der Maiveranstaltung 2012 wird der Hof erstmals für die interessierte Öffentlichkeit geöffnet.

    Zu den neuen Projekten in 2011 gehört die Aufrüstung der Kaschieranlage. Nachdem man in diesem Bereich Fuß fassen konnte, läuft die Anlage 2011 gut ausgelastet im 3-Schichtbetrieb. Um höhere Leistungen erzielen zu können, wird sie um einen automatischen Stapelwender sowie um eine automatische Aufpackstation modernisiert. Aufgerüstet wird auch die Verarbeitungsmaschine miniline. Sie wird um ein drittes Druckwerk ergänzt. Darüber hinaus finden Baumaßnahmen statt. Für die in 2013 geplante Maschineninvestition muss die Halle 3 umgebaut werden. Die darin gelagerten Großverpackungen müssen eine Halle weiter in Halle 4 umziehen.

  • 25 Jahre - Die Zukunft kann kommen

    Ein Vierteljahrhundert nach der Firmengründung ist keine Zeit, um sich auszuruhen. Stattdessen wird die Halle 3 zur Produktionshalle umgebaut, womit eine Erweiterung der Produktionsfläche um 2.000 m² einhergeht. Es müssen unbedingt Engpässe in der Fördertechnik behoben werden. Mit Hilfe der im August installierten zweiten Umreifungslinie wird eine zweite Abgabestelle für die Transferwagen geschaffen und die bisherige Umreifungslinie entlastet.

    Verbunden mit der Neuinvestition im Bereich Fördertechnik sind aufwendige Umbau- und Sanierungsarbeiten der Halle 3, die im Jahr 1991 ursprünglich als Lagerhalle gebaut wurde.

    Auch im Maschinenpark gibt es 2012 Neuerungen: Eine zweite Altpapierpresse sorgt dafür, dass Papierstaus, die die Produktion unterbrechen könnten, vermieden werden. Die Entwicklungsabteilung freut sich über einen neuen Plotter. Aufgrund des zunehmenden Neukundengeschäftes steigt der Bedarf an Erstmustern, so dass aus Kapazitätsgründen ein neuer G3-Zünd-Plotter angeschafft wird, der nicht nur schneller arbeitet, sondern auch mit größeren Abmessungen punkten kann. Die Inbetriebnahme eines weiteren Tapers mit zusätzlicher Glue-Einrichtung Anfang des Jahres dient ebenfalls der Steigerung der Produktivität.

    Nicht zu vergessen, gab es dann im September die große 25 Jahr-Feier mit rund 350 geladenen Gästen. Roland Zerhusen hatte die Gäste im Vorfeld gebeten keine Geschenke zu machen, sondern Geld für die Dammer Bürgerstiftung zu spenden. St.-Viktor·Pfarrer Christoph Winkeler und sein evangelischer Amtsbruder Uwe Böhning weihten bei der Feier außerdem das 2010 eröffnete Hochregallager des Unternehmens ein. Für den musikalischen Rahmen sorgte der lnstrumental Musikverein Neuenkirchen.

  • Auf dem Weg in die Zukunft!

    Auch nach den Feierlichkeiten des 25 jährigen Bestehens werden die Hände nicht in den Schoß gelegt. Voller Elan geht es weiter mit der Anlieferung einer neuen 6-farbigen Rotationsstanze „DRO 1628 NT RS“ für deren Installation die Lagerhalle 3 zur Produktionshalle umgebaut und an das vorhandene Fördersystem angeschlossen wurde. Außerdem wurde in einen Kopfpalettenroboter sowie in die Erweiterung der Werkstatt investiert.

  • Gute Konjunktur

    Aufgrund der neuen Maschinenkapazität und der erweiterten Produktpalette entwickelt sich der Betrieb sehr gut. Umsatz und Produktionsmenge können in diesem Jahr um 10 % gesteigert werden.

  • Kein Ende abzusehen

    Auch in 2015 geht es munter weiter mit den Neuerungen und Erweiterungen. Das Hochregallager wird verlängert und somit um 5000 Stellplätze erweitert.

    Außerdem wird die Rohwarenhalle 10 sowie die Kleinverarbeitung ebenfalls erweitert und eine neue Inlinemaschine „Bobst FFG 8.20 EXPERT“ installiert und in Betrieb genommen.

  • Neue Wellpappanlage geht in Betrieb



    In unserer neuen 17.000 Quadratmeter großen Werkshalle, fiel am 6. Dezember 2016 der Startschuss für unsere neue Wellpappenanlage und zwar früher als gedacht. Da der Bau reibungslos verlief, konnte der erst für das Frühjar 2017 geplante Anlauf vorgezogen werden. Mit Investitionskosten von knapp 33 Millionen Euro, entschieden wir uns für die Eigenproduktion, um von den Wellpappenlieferanten unabhängig zu sein. Zudem sparen wir Frachtkosten, die durch die Anlieferung des Rohstoffes nach Damme entstehen.

    Die Anlage kommt von BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau aus Weiherhammer, ist 140 Meter lang und produziert 400 Meter Wellpappe pro Minute. Schon im Dezember erzielte sie eine Leistung von etwa 250.000 Quadratmeter Wellpappe pro Tag und das beste, schon die erste Ware war verkaufsfähig.

    Die Wellpappenanlage zeichnet sich durch drei Ablagekammern aus. Das bedeutet dass wir viele verschiedene Formate aus dem bis zu 2,80 Meter breiten Rohpapier zuschneiden können. Das ist kein unerheblicher Kostenfaktor, da wir sehr viel weniger Verschnitt haben. Der Verschnitt wird dann in Fabriken wieder zu Papier recycelt.

    Aktuell läuft die Anlage mit gut 30 Mitarbeitern im Zweischichtbetrieb und in den kommenden Wochen wird die Arbeitsleistung dann langsam hochgefahren. In der Zukunft sollen dann mit rund 50 Mitarbeitern im Dreischichtbetrieb 750.000 Quadratmeter Wellpappe pro Tag produziert werden. Das heißt wir kommen auf eine Jahresleistung von 200 Millionen Quadratmetern beziehungsweise 100.000 Tonnen Wellpappenrohpapieren.

    Die neue Werkshalle ist über eine 240 Meter lange Förderbrücke mit der Weiterverarbeitungshalle verbunden. Diese Verbindung soll Ende Januar in Betrieb genommen werden und im Februar dann auch das neue automatische Formatlager.

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Nachhaltigkeit

Um den zunehmenden Fällen psychischer Belastungen und Erkrankungen, etwa Burnout, entgegenzuwirken, sind wir eine Kooperation mit dem St. Marienstift (Neuenkirchen-Vörden) eingegangen. Wir freuen uns, mit dem St. Marienstift einen Partner gefunden zu haben, der uns durch das „Employee Assistance Programme/EAP“ (Mitarbeiter-Hilfs-Programm), im Gesundheitsmanagement ganzheitlich unterstützt. Denn unsere Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital.

Neuanfang

Heile Seele

Zur Gesundheitsvorsorge der Mitarbeiter, hat die Firma Zerhusen Kartonagen einen Rahmenvertrag mit der Firma qualitrain abgeschlossen. Dieser ermöglicht allen Mitarbeitern die Benutzung der hiesigen Injoy - Fitnessstudios. Anstatt der sonst üblichen Studio Beiträge zahlt der Mitarbeiter lediglich 25€/ Monat. Er kann an allen Kursen teilnehmen und an allen Geräten trainieren.

Gesundheit

Fit im Beruf und Alltag

Da wir ein zukunftsorientiertes Unternehmen sind, liegt es uns ganz besonders am Herzen, in diese zu investieren. Die Firma Zerhusen Kartonagen bezuschusst den Kindergartenplatz aller Mitarbeiterkinder mit einem Beitrag von 80,00 € monatlich. Jedem Mitarbeiterkind soll somit ermöglicht werden den Kindergarten zu besuchen. Denn Kinder sind die Zukunft !!!

Nachwuchs

Kinder sind Zukunft

Seit dem Januar 2011 ermöglicht die Firma Zerhusen Kartonagen es den bis zu 18 Jahre alten Kindern ihrer Mitarbeiter, kostenlos das Angebot der Öffentlichen Bücherei St. Viktor zu nutzen.

Bildung

Projekt 'Leseförderung'

Wir unterstützen die Aktion „Rot-Weiß Damme trägt Helm“. Auslöser ist der Unfall des elfjährigen Julian Dienemann am 21. April Rot-Weiß-Mitglieder werden von uns finanziell unterstützt, so dass sie im Fahrradgeschäft Goda einen normalen Helm für 20 Euro kaufen können. Dies gilt nicht nur für Kinder. Als zusätzlichen Anreiz gibt es für die jungen Rot-Weißen, wenn sie Helm tragend zum Training geradelt sind, einmalig in der Gastwirtschaft im Vereinsheim eine süße Leckerei.

Soziales

RW Damme trägt Helm

Ausgezeichnet

Eingeführtes
Hygienemanagement-System:
Zertifizierung nach
EN 15593

Eingeführtes
Qualitätsmanagement-System:
Zertifizierung nach
DIN EN ISO 9001 : 2015

Verantwortungsvolle
Waldwirtschaft:
Zertifiziert nach FSC-STD-40-004
Lizenznummer: FSC-C126262